Historischer Kontext

Die politische Lage Österreichs und die Hochschulen vor 1938

Blickt man auf das Institut für Philosophie Graz in der NS-Zeit, so muss jedenfalls auch der allgemein-universitäre Kontext einbezogen werden. Wie war es um die Karl-Franzens-Universität im Nationalsozialismus bestellt? Wie wurde nach 1945 mit belasteten Lehrenden umgegangen – und wie steht die sich wandelnde rechtliche Situation in Österreich mit der Ahndung nationalsozialistischer Verbrechen in Zusammenhang? Wie stark waren die Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft und Ideologie sowohl auf Ebene der Wissensproduktion der Universität als auch in Bezug auf strukturelle Merkmale?

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Die Situation der Hochschulen und die „Entnazifizierung“ nach 1945

Aus heutiger Perspektive ist auch die Lage an den Hochschulen nach 1945 besonders relevant.
Nach 1945 sind Bestrebungen vorhanden, den Lehrbetrieb an den Universitäten wiederaufzunehmen. Direkt mit dem Kriegsende kommt es teilweise endgültig zum Zusammenbruch des Lehrbetriebs; einerseits aufgrund der „Absetzbewegung“ und der Verfolgung von flüchtenden NationalsozialistInnen, andererseits aufgrund der Verlagerung ganzer Institute. Besonders der Vorgang der „Entnazifizierung“ führte auf den Hochschulen noch im Jahr 1945 zu personellen Veränderungen sowie zu heftigen Diskussionen.

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